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mit der „Harmoniemesse“ schrieb Joseph Haydn 1802 seine letzte Messe – ein großes, festliches Werk und zugleich ein eindrucksvoller Schlusspunkt unter sein geistliches Schaffen. Entstanden ist sie für den Namenstag von Fürstin Maria Josepha Esterházy, jener Familie, mit der Haydn über Jahrzehnte eng verbunden war und in deren Diensten er einen großen Teil seines Berufslebens verbrachte.
Ihren Namen verdankt die Messe der besonders reich besetzten Bläsergruppe. Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte, Hörner und Trompeten verleihen der Musik strahlenden Glanz, Farbe und eine fast sinfonische Weite. Haydn war bei der Entstehung bereits 70 Jahre alt und längst einer der angesehensten Komponisten Europas. In seiner letzten Messe zeigt er sich dennoch voller Energie, Fantasie und überraschender musikalischer Ideen.
Auch der weitere Konzertabend verspricht starke Kontraste: Jean-Philippe Rameaus Suite aus der Oper „Les Indes galantes“ bringt die ganze Farbenpracht und Eleganz des französischen Barock auf die Bühne. Dazu erklingt Francesco Verunellis neues Konzert für Violoncello und Orchester – ein Kompositionsauftrag des SWR mit dem deutsch-französischen Solisten Nicolas Altstaedt.
Das SWR Symphonieorchester unter der Leitung von François-Xavier Roth verbindet damit Musik aus drei Jahrhunderten zu einem ebenso abwechslungsreichen wie klangvollen Konzertabend.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit musikalischen Grüßen
Ihr Dr. Leander Hotaki & Reinhard Söll