Orchester Musica Aeterna

Teodor Currentzis Dirigent 
Patricia Kopatchinskaja Violine

Er ist der frenetisch gefeierte Shooting-Star der internationalen Dirigenten-Szene. Ein Enfant terrible und Genie, das seit einigen Jahren das Konzertleben aufmischt und dessen Namen sogar für die Chefposition bei den Berlinern in den Ring geworfen wurde. "Currentzis gelingt derzeit alles", schreibt der SPIEGEL über den Griechen, der Musik so erklingen lässt, als sei sie gerade erst geschrieben. Wahrlich Un-Erhörtes geschieht, wenn Currentzis sich innovativ und leidenschaftlich auf Altbekanntes stürzt.

Alles beginnt am äußersten Rand Europas, zunächst in Nowosibirsk und dann im bitterkalten Perm am Ural. In Sowjetzeiten eine komplett abgeriegelte Stadt, geprägt von Gulags und Kriegsgefangenenlagern. Dort wird Currentzis Opernchef, predigt „Individualität, Freiheit und Hingabe“ und vollbringt das in alle Welt hinaustrahlende musikalische Wunder von Perm. Dazu gründet er das Orchester "Musica Aeterna", eine verschworene "Sekte" von Musikverrückten, mit Proben bis tief in die Nacht, fanatischem Qualitätsehrgeiz, aber vor allem leidenschaftlicher Liebe zur Musik. "Das Ekstatische in der Musik ist das Entscheidende", beschreibt Currentzis sein "Dionysos-Prinzip" (DIE ZEIT), "wenn wir in Ekstase sind, dann stehen wir." Was für ein Anblick: Das Orchester hält es nicht mehr auf den Sitzen! Es steht, gerät in Bewegung! Publikum und Presse reagieren mitgerissen. Erst recht wenn auch noch eine kongenial empfindende Weltklassegeigerin wie Patricia Kopatchinskaja mit auf der Bühne steht.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)

Sinfonie g-Moll KV 183


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Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 D-Dur KV 218

*** PAUSE ***

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur "Eroica"

Rosengarten Mannheim - Mozartsaal
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim
Deutschland